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<title>Internetberatung Sven Przepiorka</title>
<link>http://www.przepiorka.de/blog/feed/</link>
<copyright>Copyright 2013</copyright>
<pubDate>Fri, 24 May 2013 16:50:53 +0200</pubDate>
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<title>Spaziergang durch Berlin</title>
<link>http://www.przepiorka.de/blog/spaziergang-durch-berlin/</link>
<pubDate>Thu, 16 May 2013 11:59:00 +0200</pubDate>
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<title>24 Stunden in Zürich </title>
<link>http://www.przepiorka.de/blog/24-stunden-in-zuerich/</link>
<pubDate>Wed, 01 May 2013 15:22:00 +0200</pubDate>
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<title>Winter rund um den Reichstag</title>
<link>http://www.przepiorka.de/blog/winter-rund-um-den-reichstag/</link>
<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 10:03:00 +0100</pubDate>
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<title>Bitte nicht mehr RETWEETEN!</title>
<link>http://www.przepiorka.de/blog/bitte-nicht-mehr-retweeten/</link>
<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 00:46:00 +0100</pubDate>
<guid>http://www.przepiorka.de/blog/bitte-nicht-mehr-retweeten/</guid>
<description>Mein Verhältnis zu Twitter ist ja sehr abwechslungsreich, obwohl ich es eindeutig als mein Lieblingsnetzwerk bezeichnen würde. Mitte 2008 habe ich mit dem Twittern angefangen und seitdem habe ich mindestens ein halbes dutzend Accounts angelegt, in unterschiedlicher Intensität mit Kurznachrichten gepflegt und auch wieder gelöscht. Dabei habe ich alle möglichen Varianten ausprobiert: öffentliche und geschützte Accounts, private und geschäftliche Inhalte, 500 oder auch nur 20 Follower, etc. 
Erst seit knapp einem halben Jahr habe ich meinen Frieden gefunden. Ich bemühe mich, maximal 100 anderen Twitter-Accounts zu folgen. Für mich habe ich festgestellt, dass dies einfach die Größe ist, die ich bei Twitter noch überblicken kann, ohne das alles in Stress ausartet. Twitter ist nämlich - ähnlich wie mein Mailprogramm - immer auf dem Mac geöffnet. Ich blicke zwar nicht ständig darauf, aber mir entgehen wenige Tweets in meiner Timeline. Und wenn ich mal ein Tag wirklich ausgelastet bin und selbst auf dem iPhone nicht dazu komme, zwischendurch meine Timeline zu lesen, gehöre ich sogar zu den Leuten, die am Abend vorm Schlafengehen teilweise die Timeline des Tages nachlesen.
Bei der Auswahl der Accounts, denen ich folge bin ich sehr wählerisch. Nur wenige sind dauerhaft gesetzt, weil es sich dabei um Arbeitskollegen, Freunde oder sehr geschätzte Blogger handelt. Die restlichen Accounts gehe ich alle paar Wochen durch und überlege mir, ob sie mich in den letzten Wochen vorangebracht haben. Ist dies nicht der Fall, fliegen sie aus meiner Timeline raus. Neue Accounts entdecke ich in der Regel über die relativ neue Explore-Funktion bei Twitter, indem ich mir die Favoriten oder neuen Follower anderer anschaue. Dabei ist es auch nicht ausgeschlossen, dass ich auch wieder Accounts in meine Timeline aufnehme, die ich vorher mal entfernt hatte. Rund 50% meiner abonnierten Accounts dürften wohl einer hohen Fluktuation unterliegen. Ein Grund für das dauerhafte Entfernen aus meiner Timeline ist es jedoch, wenn regelmäßig über ein Account gefühlt 100 Tweets pro Tag über jede noch so kleine Kleinigkeit verschickt werden. Auch politische Hitzköpfe entfolge ich gerne wieder. 
Mir ist klar, dass mein Umgang mit Twitter sehr speziell ist. Aber so wie ich mir &quot;mein&quot; Twitter organisiert habe, macht mir die Forderung von Claus nach mehr Retweets etwas Angst. 

Retweets sind in meinen Augen nicht das grundsätzliche Mittel, um die eigene Filterbubble zu verlassen und neue Accounts zu finden. Dafür gibt es die immer besser werdende Explore-Funktion oder eben das Hashtag  #ff. 
Wenn ich mir vorstelle, dass alle Tweets, die von meinen abonnierten Accounts favorisiert wurden, als Retweet in meiner Timeline landen würden, würde ich sofort wieder die Lust an Twitter verlieren. Retweets ist für mich das schnelle, aber dennoch überlegte Weiterleiten von einem lesenswerten Link bzw. einem interessanten Statement ohne Wertung. Stimme ich einem Statement zu, zitiere ich den Tweet und ergänze ihn mit +1 oder auch einem &quot;dito&quot;. Ziel eines jeden Retweets ist es, den Inhalt mit meinen Followern zu teilen. 
Für das Verteilen von persönlicher Anerkennung nutze ich dagegen die Möglichkeit, Tweets favorisieren zu können. Das Favorisieren kann aber auch gleichzeitig eine Bookmark-Funktion übernehmen oder anzeigen, dass ich den Tweets gelesen habe. Sozusagen ein schneller Smiley für Arme ;-) Wichtig für mich ist aber, dass das Favorisieren keine zusätzliche Belästigung meiner Follower darstellt.
Also: bitte nicht MEHR retweeten! So wie es ist, ist es doch gut.
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<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Verhältnis zu Twitter ist ja sehr abwechslungsreich, obwohl ich es eindeutig als mein Lieblingsnetzwerk bezeichnen würde. Mitte 2008 habe ich mit dem Twittern angefangen und seitdem habe ich mindestens ein halbes dutzend Accounts angelegt, in unterschiedlicher Intensität mit Kurznachrichten gepflegt und auch wieder gelöscht. Dabei habe ich alle möglichen Varianten ausprobiert: öffentliche und geschützte Accounts, private und geschäftliche Inhalte, 500 oder auch nur 20 Follower, etc. </p>
<p>Erst seit knapp einem halben Jahr habe ich meinen Frieden gefunden. Ich bemühe mich, maximal 100 anderen Twitter-Accounts zu folgen. Für mich habe ich festgestellt, dass dies einfach die Größe ist, die ich bei Twitter noch überblicken kann, ohne das alles in Stress ausartet. Twitter ist nämlich - ähnlich wie mein Mailprogramm - immer auf dem Mac geöffnet. Ich blicke zwar nicht ständig darauf, aber mir entgehen wenige Tweets in meiner Timeline. Und wenn ich mal ein Tag wirklich ausgelastet bin und selbst auf dem iPhone nicht dazu komme, zwischendurch meine Timeline zu lesen, gehöre ich sogar zu den Leuten, die am Abend vorm Schlafengehen teilweise die Timeline des Tages nachlesen.</p>
<p>Bei der Auswahl der Accounts, denen ich folge bin ich sehr wählerisch. Nur wenige sind dauerhaft gesetzt, weil es sich dabei um Arbeitskollegen, Freunde oder sehr geschätzte Blogger handelt. Die restlichen Accounts gehe ich alle paar Wochen durch und überlege mir, ob sie mich in den letzten Wochen vorangebracht haben. Ist dies nicht der Fall, fliegen sie aus meiner Timeline raus. Neue Accounts entdecke ich in der Regel über die relativ neue Explore-Funktion bei Twitter, indem ich mir die Favoriten oder neuen Follower anderer anschaue. Dabei ist es auch nicht ausgeschlossen, dass ich auch wieder Accounts in meine Timeline aufnehme, die ich vorher mal entfernt hatte. Rund 50% meiner abonnierten Accounts dürften wohl einer hohen Fluktuation unterliegen. Ein Grund für das dauerhafte Entfernen aus meiner Timeline ist es jedoch, wenn regelmäßig über ein Account gefühlt 100 Tweets pro Tag über jede noch so kleine Kleinigkeit verschickt werden. Auch politische Hitzköpfe entfolge ich gerne wieder. </p>
<p>Mir ist klar, dass mein Umgang mit Twitter sehr speziell ist. Aber so wie ich mir "mein" Twitter organisiert habe, macht mir die <a href="http://www.kritikkultur.de/2013/03/24/ihr-musst-mehr-retweeten/">Forderung von Claus nach mehr Retweets</a> etwas Angst. </p>
<p><img src="http://data.przepiorka.de/images/2013/03/25/2-514f90872f953.jpg" class="align_center" /></p>
<p>Retweets sind in meinen Augen nicht das grundsätzliche Mittel, um die eigene Filterbubble zu verlassen und neue Accounts zu finden. Dafür gibt es die immer besser werdende Explore-Funktion oder eben das Hashtag  #ff. </p>
<p>Wenn ich mir vorstelle, dass alle Tweets, die von meinen abonnierten Accounts favorisiert wurden, als Retweet in meiner Timeline landen würden, würde ich sofort wieder die Lust an Twitter verlieren. Retweets ist für mich das schnelle, aber dennoch überlegte Weiterleiten von einem lesenswerten Link bzw. einem interessanten Statement ohne Wertung. Stimme ich einem Statement zu, zitiere ich den Tweet und ergänze ihn mit +1 oder auch einem "dito". Ziel eines jeden Retweets ist es, den Inhalt mit meinen Followern zu teilen. </p>
<p>Für das Verteilen von persönlicher Anerkennung nutze ich dagegen die Möglichkeit, Tweets favorisieren zu können. Das Favorisieren kann aber auch gleichzeitig eine Bookmark-Funktion übernehmen oder anzeigen, dass ich den Tweets gelesen habe. Sozusagen ein schneller Smiley für Arme ;-) Wichtig für mich ist aber, dass das Favorisieren keine zusätzliche Belästigung meiner Follower darstellt.</p>
<p>Also: bitte nicht MEHR retweeten! So wie es ist, ist es doch gut.</p>
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<item>
<title>Als Politiker die Suchergebnisse von Google beeinflussen </title>
<link>http://www.przepiorka.de/blog/als-politiker-die-suchergebnis/</link>
<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 11:18:00 +0100</pubDate>
<guid>http://www.przepiorka.de/blog/als-politiker-die-suchergebnis/</guid>
<description>Seit über 10 Jahren habe ich die Möglichkeit, die Zugriffszahlen und -quellen von politischen Websites zu analysieren. Dabei ist zu beobachten, dass in der groben Analyse die Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter eine immer größer werdende Quelle für Besucher der eigenen Website darstellen und Google als größte Quelle zunehmend verdrängen. So betrug beispielsweise vor drei Jahren der Anteil von Google auf der von mir betreuten Website kristinaschroeder.de noch gut 90%. Heute beträgt er in der Regel weniger als 50% und die Summe aller Sozialen Netzwerke ist mittlerweile meist größer. 
Betrachtet man jedoch die Zugriffszahlen über eine gesamte Legislaturperiode hinweg, so lassen sich einige Ausschläge nach oben in den Statistiken feststellen, bei denen Google dann einen Anteil von deutlich über 90% hat. Gleicht man die Ausschläge mit dem Terminkalendar ab, so sieht man, dass diese überwiegend durch Aktionen bei Wahlkämpfen, Berichte in Zeitungen, Interviews im Fernsehen oder Auftritten in Talkshows ausgelöst werden. Gerade wenn ein Politiker im Fernsehen zu sehen ist, kann man förmlich zuschauen, wie minütlich über die Suche von Google die Besucher auf die Website kommen und die Zugriffszahlen überdurchschnittlich steigen. Je nach Thema und Zielgruppe können so die Besucherzahlen auf das 20fache des normalen Grundrauschens steigen.
An diesem Punkt könnte man sich nun zufrieden zurücklehnen und behaupten, dass man alles richtig gemacht hat. Politisch Interessierte finden einen als Politiker, sofern sie entsprechend extern angestossen werden.
Das ist auch sicherlich richtig. Vor einigen Jahren konnte man noch nicht davon ausgehen, dass jeder Politiker mit einer eigenen Website im Internet zu finden ist. Entweder weil er noch keine Website hatte oder weil diese oft zu schlecht umgesetzt wurde, so dass Google sie einfach nicht finden konnte. Das hat sich glücklicherweise überwiegend geändert.
Aber Suchmaschinenoptimierung beschränkt sich nicht nur auf die eigene Seite. Wenn jemand bei Google nach einem Politiker sucht, klickt er in der Regel nicht nur auf den Link, der den Namen des Politikers enthält, sondern vielleicht auch auf alle anderen Suchergebnisse. Und wenn man nicht auf alle klickt, so ergibt die Ansicht der Suchergebnisse wenigstens einen ersten Gesamteindruck. Negative Presseberichte, diffamierende Youtube-Videos, Äußerungen der politischen Konkurrenz, etc sind da eher kontraproduktiv. 
Was kann man aber machen, um mehr Kontrolle über seine eigenen Suchergebnisse zu bekommen? 
Zunächst einmal braucht man einen langen Atem. Ergebnisse lassen sich nicht von heute auf morgen ändern. Aber je früher man damit anfängt, desto leichter hat man es später, wenn man mehr politische Verantwortung trägt.
Des weiteren braucht man jede Menge Energie und ein gutes Team, um möglichst viele unterschiedliche Kanäle zu bedienen.
Schauen wir uns dazu mal die Suchergebnisse von Kristina Schröder. an:


Auf Platz 1 befindet sich die eigene Website von Kristina Schröder. Da sie ein eigenes Profil bei Google+ pflegt und dieses mit ihrer Website verknüpft hat, wird das Suchergebnis um ihr dortiges Profilbild und die Anzahl ihrer Kreise erweitert. Das Suchergebnis wirkt so deutlich prominenter.
Auf Platz 2 folgt dann der obligatorische Link zu Wikipedia, der eigentlich bei jedem Politiker stets unter den ersten 10 Ergebnissen zu finden ist. 
Danach werden die klassischen Suchergebnisse durch aktuelle Nachrichten unterbrochen. Auch hier hat man keinen großen Einfluss darauf. 
Auf Platz 3 und 4 folgen dann aber schon die Links zu den Profilen bei Twitter und Facebook. 
Bei den Plätze 5-6 handelt es sich um Übersichtsseiten von SPIEGEL ONLINE bzw. ZEIT ONLINE. 
Platz 7 ist schließlich auf das Portrait als Bundesfamilienministerin beim entsprechenden Ministerium.

Unter den ersten 7 Treffern befinden sich also 4 Websites, deren Inhalt man nach einem möglichen Klick darauf unter Kontrolle hat und selbst entscheiden kann, was der politisch Interessierte sehen soll. 
Beim Suchergebnis von Kristina Schröder gibt es noch die Besonderheit, dass sie bereits Teil des Knowledge Graphs ist. Sucht man nach ihren Namen erscheint zusätzlich zu den Suchergebnissen eine redaktionell aufbereitete Zusammenfassung. Auf den in der rechten Sidebar angezeigten Inhalt hat man leider keinen Einfluss. Es sei denn, man hat ein eigenes Profil bei Google+, dass entsprechend verknüpft ist. In diesem Fall wird nämlich die letzte Statusmeldung im Knowledge Graph angezeigt. Politische Aussagen können so direkt in die Suchergebnisse eingebracht werden. Das finde ich eine spannende Möglichkeit, die mir bis vor kurzem noch nicht so klar war.
Allerdings ist die erste Seite der Suchergebnisse von Kristina Schröder nicht perfekt. Was aber auch an der Persönlichkeit und der damit verbundenen Medienpräsenz liegt. 
Was man darüber hinaus noch für Möglichkeiten hat, Einfluss auf die eigenen Suchergebnisse auszuüben, zeigt sich sehr gut am Beispiel von Peter Tauber:

Unter den ersten 7 Treffern sind ganze 6 Seiten darunter, die von ihm und seinen Mitarbeitern gepflegt werden. Das würde ich eine optimale Ausbeute nennen. Denn wie schon oben erwähnt, wird man als Politiker an einem Link zu Wikipedia nie vorbeikommen.  Die Links zu seinem persönlichen externen Blog, zur Profilseite bei der CDU/CSU-Fraktion und sein Youtube-Profil sind vorbildlich. Allein die fehlende Verknüpfung zu Google+ (obwohl er dort bereits ein Profil hat) und der nichts aussagende Beschreibungstext bei seiner eigenen Website würde ich kritisieren.
Natürlich werden sich die Suchergebnisse von Peter Tauber noch verändern, sobald er bundesweit noch mehr Aufmerksamkeit erhält. Aber er hat jetzt schon in seiner erster Legislaturperiode im Deutschen Bundestag ein wunderbares Fundament gelegt. 
</description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Seit über 10 Jahren habe ich die Möglichkeit, die Zugriffszahlen und -quellen von politischen Websites zu analysieren. Dabei ist zu beobachten, dass in der groben Analyse die Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter eine immer größer werdende Quelle für Besucher der eigenen Website darstellen und Google als größte Quelle zunehmend verdrängen. So betrug beispielsweise vor drei Jahren der Anteil von Google auf der von mir betreuten Website <a href="http://www.kristinaschroeder.de">kristinaschroeder.de</a> noch gut 90%. Heute beträgt er in der Regel weniger als 50% und die Summe aller Sozialen Netzwerke ist mittlerweile meist größer. </p>
<p>Betrachtet man jedoch die Zugriffszahlen über eine gesamte Legislaturperiode hinweg, so lassen sich einige Ausschläge nach oben in den Statistiken feststellen, bei denen Google dann einen Anteil von deutlich über 90% hat. Gleicht man die Ausschläge mit dem Terminkalendar ab, so sieht man, dass diese überwiegend durch Aktionen bei Wahlkämpfen, Berichte in Zeitungen, Interviews im Fernsehen oder Auftritten in Talkshows ausgelöst werden. Gerade wenn ein Politiker im Fernsehen zu sehen ist, kann man förmlich zuschauen, wie minütlich über die Suche von Google die Besucher auf die Website kommen und die Zugriffszahlen überdurchschnittlich steigen. Je nach Thema und Zielgruppe können so die Besucherzahlen auf das 20fache des normalen Grundrauschens steigen.</p>
<p>An diesem Punkt könnte man sich nun zufrieden zurücklehnen und behaupten, dass man alles richtig gemacht hat. Politisch Interessierte finden einen als Politiker, sofern sie entsprechend extern angestossen werden.</p>
<p>Das ist auch sicherlich richtig. Vor einigen Jahren konnte man noch nicht davon ausgehen, dass jeder Politiker mit einer eigenen Website im Internet zu finden ist. Entweder weil er noch keine Website hatte oder weil diese oft zu schlecht umgesetzt wurde, so dass Google sie einfach nicht finden konnte. Das hat sich glücklicherweise überwiegend geändert.</p>
<p>Aber Suchmaschinenoptimierung beschränkt sich nicht nur auf die eigene Seite. Wenn jemand bei Google nach einem Politiker sucht, klickt er in der Regel nicht nur auf den Link, der den Namen des Politikers enthält, sondern vielleicht auch auf alle anderen Suchergebnisse. Und wenn man nicht auf alle klickt, so ergibt die Ansicht der Suchergebnisse wenigstens einen ersten Gesamteindruck. Negative Presseberichte, diffamierende Youtube-Videos, Äußerungen der politischen Konkurrenz, etc sind da eher kontraproduktiv. </p>
<p>Was kann man aber machen, um mehr Kontrolle über seine eigenen Suchergebnisse zu bekommen? </p>
<p>Zunächst einmal braucht man einen langen Atem. Ergebnisse lassen sich nicht von heute auf morgen ändern. Aber je früher man damit anfängt, desto leichter hat man es später, wenn man mehr politische Verantwortung trägt.</p>
<p>Des weiteren braucht man jede Menge Energie und ein gutes Team, um möglichst viele unterschiedliche Kanäle zu bedienen.</p>
<p>Schauen wir uns dazu mal die Suchergebnisse von <a href="https://www.google.de/search?client=safari&rls=en&q=kristina+schr%C3%B6der&ie=UTF-8&oe=UTF-8&redir_esc=&ei=1khAUbL0NsOstAa214CYCg">Kristina Schröder.</a> an:</p>
<p><a href="http://data.przepiorka.de/images/2013/03/13/2-5140529d47d58.png" class="boxed"><img src="http://data.przepiorka.de/images/2013/03/13/2-5140529d47d58.png" style="width: 860px;" /></a></p>
<ul>
<li>Auf Platz 1 befindet sich die eigene Website von Kristina Schröder. Da sie ein eigenes <a href="https://plus.google.com/+KristinaSchröder/posts">Profil bei Google+</a> pflegt und dieses mit ihrer Website verknüpft hat, wird das Suchergebnis um ihr dortiges Profilbild und die Anzahl ihrer Kreise erweitert. Das Suchergebnis wirkt so deutlich prominenter.</li>
<li>Auf Platz 2 folgt dann der obligatorische Link zu Wikipedia, der eigentlich bei jedem Politiker stets unter den ersten 10 Ergebnissen zu finden ist. </li>
<li>Danach werden die klassischen Suchergebnisse durch aktuelle Nachrichten unterbrochen. Auch hier hat man keinen großen Einfluss darauf. </li>
<li>Auf Platz 3 und 4 folgen dann aber schon die Links zu den Profilen bei <a href="https://twitter.com/schroeder_k">Twitter</a> und <a href="https://www.facebook.com/dr.kristina.schroeder">Facebook</a>. </li>
<li>Bei den Plätze 5-6 handelt es sich um Übersichtsseiten von SPIEGEL ONLINE bzw. ZEIT ONLINE. </li>
<li>Platz 7 ist schließlich auf das Portrait als Bundesfamilienministerin beim entsprechenden Ministerium.</li>
</ul>
<p>Unter den ersten 7 Treffern befinden sich also 4 Websites, deren Inhalt man nach einem möglichen Klick darauf unter Kontrolle hat und selbst entscheiden kann, was der politisch Interessierte sehen soll. </p>
<p>Beim Suchergebnis von Kristina Schröder gibt es noch die Besonderheit, dass sie bereits Teil des <a href="http://www.google.com/insidesearch/features/search/knowledge.html">Knowledge Graphs</a> ist. Sucht man nach ihren Namen erscheint zusätzlich zu den Suchergebnissen eine redaktionell aufbereitete Zusammenfassung. Auf den in der rechten Sidebar angezeigten Inhalt hat man leider keinen Einfluss. Es sei denn, man hat ein eigenes Profil bei Google+, dass entsprechend verknüpft ist. In diesem Fall wird nämlich die letzte Statusmeldung im Knowledge Graph angezeigt. Politische Aussagen können so direkt in die Suchergebnisse eingebracht werden. Das finde ich eine spannende Möglichkeit, die mir bis vor kurzem noch nicht so klar war.</p>
<p>Allerdings ist die erste Seite der Suchergebnisse von Kristina Schröder nicht perfekt. Was aber auch an der Persönlichkeit und der damit verbundenen Medienpräsenz liegt. </p>
<p>Was man darüber hinaus noch für Möglichkeiten hat, Einfluss auf die eigenen Suchergebnisse auszuüben, zeigt sich sehr gut am Beispiel von <a href="https://www.google.de/webhp?hl=de&tab=ww#hl=de&gs_rn=5&gs_ri=psy-ab&cp=11&gs_id=16&xhr=t&q=peter+tauber&es_nrs=true&pf=p&sclient=psy-ab&oq=peter+taube&gs_l=&pbx=1&bav=on.2,or.r_qf.&bvm=bv.43287494,d.Yms&fp=aba71c9c33816268&biw=1218&bih=1040">Peter Tauber</a>:</p>
<p><a href="http://data.przepiorka.de/images/2013/03/13/2-514052c68f8a1.png" class="boxed"><img src="http://data.przepiorka.de/images/2013/03/13/2-514052c68f8a1.png" style="width: 860px;" /></a></p>
<p>Unter den ersten 7 Treffern sind ganze 6 Seiten darunter, die von ihm und seinen Mitarbeitern gepflegt werden. Das würde ich eine optimale Ausbeute nennen. Denn wie schon oben erwähnt, wird man als Politiker an einem Link zu Wikipedia nie vorbeikommen.  Die Links zu seinem persönlichen externen Blog, zur Profilseite bei der CDU/CSU-Fraktion und sein Youtube-Profil sind vorbildlich. Allein die fehlende Verknüpfung zu Google+ (obwohl er dort bereits ein Profil hat) und der nichts aussagende Beschreibungstext bei seiner eigenen Website würde ich kritisieren.</p>
<p>Natürlich werden sich die Suchergebnisse von Peter Tauber noch verändern, sobald er bundesweit noch mehr Aufmerksamkeit erhält. Aber er hat jetzt schon in seiner erster Legislaturperiode im Deutschen Bundestag ein wunderbares Fundament gelegt. </p>
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</item>
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<title>Das Jahr der Blogs? Ja, aber ...</title>
<link>http://www.przepiorka.de/blog/das-jahr-der-blogs-ja-aber/</link>
<pubDate>Sun, 13 Jan 2013 17:37:00 +0100</pubDate>
<guid>http://www.przepiorka.de/blog/das-jahr-der-blogs-ja-aber/</guid>
<description>
Bereits im Verlauf der letzten 12 Monate hat sich angedeutet, dass Blogs langsam eine Renaissance erleben. Lang bewährte Blogs haben die Qualität der Beiträge erhöht, lang verschollene Blogs wurden glücklicherweise wiederbelebt und selbst im politischen Umfeld gibt es mittlerweile ein paar Perlen zu entdecken.
Anfang 2012 hatte mein RSS-Reader gefühlt nur noch 10 Blogs in der Liste, mittlerweile sind es wieder knapp 30. Eine gute Entwicklung. Und vielleicht lässt sich ja der eine oder andere überreden, wieder mehr zu bloggen bzw. damit anzufangen.
Insofern begrüße ich sehr den Aufruf von Johnny Haeusler in 2013 das Web zurückzuerobern und dafür mehr auf eigene Blogs zu setzen. Und auch wenn es berechtigte Einwände wie von Mathias Richel gibt, dass es vielleicht ganz so einfach dann doch nicht geht, freue ich mich über jeden Unterstützer des Aufrufs.
Allerdings kommt jetzt ein kleines &quot;aber&quot;.
Wie schon Johnny Haeusler selbst in seinem Blogbeitrag geschrieben hat, ist es bis heute oft noch viel zu kompliziert selbst mit dem Bloggen zu starten. Das Installieren eines Blogs, das Verstehen des System, das Individualisieren des Äußeren und der Aufbau eines eigenen Lesernetzwerkes ist zwar deutlich einfacher geworden, dennoch stellt alles bis heute eine Hürde dar, die es für jeden Neuanfänger erst einmal zu überwinden gilt.
Auch das Argument, dass bei Facebook und Twitter viele gute Gedanken schnell in Vergessenheit geraten, wenn sie in der Chronik bzw. Timeline verschwinden lasse ich nicht so gelten. Jeder der mittlerweile seit einigen Jahren selbst bloggt, sollte schon bemerkt haben, dass jede noch so gute Kategorisierung und Verschlagwortung nicht hilft, die Übersicht in seinem eigenen Blog zu verlieren.
Ganz zu schweigen vom Problem, dass man ein eigenes Blog sehr schnell gelöscht hat und dass damit alle guten Beiträge, die man vielleicht selbst nicht mehr benötigt, für alle anderen ebenfalls verloren gehen. Der Mythos, dass das Internet nichts vergisst, stimmt einfach nicht. In den vergangen 12 Jahren habe ich sicherlich 10 Blogs angefangen und unterschiedlich intensiv betrieben. Gerade wenn ich die Anfangszeit berücksichtige, in der ich meine Diplomarbeit auf dem Blog vorbereitet habe, habe ich sicherlich einige hundert Blogbeiträge veröffentlicht, von denen einzelne mehr als 10.000 Seitenaufrufe hatten. Insgesamt sind heute aber vielleicht noch 50 im Netz zu finden. Mehr nicht. Alle anderen sind für immer und ewig verloren.
Trotz dieser kleinen &quot;aber&quot; bin ich in keiner Weise gegen Blogs. Ganz im Gegenteil. Sie sind deutlich besser als Facebook, Twitter oder Google Plus. Denn es ist einfach schön, im WWW eine Heimat zu haben, bei der man selbst die Spielregeln bestimmt.
Allerdings bin ich mir auch darüber im klaren, dass ich besonders privilegiert bin. Ich kann einen eigenen Server aufsetzen. Ich kann ein Blogsystem installieren, verstehen, individualisieren und nutzen. Wenn ich mag, kann ich mir sogar ein eigenes Blogsystem programmieren.

Insofern frage ich mich, ob es nicht auch einen Mittelweg zwischen Facebook/Google und einem eigenen Blog geben kann.
Ich bin beispielsweise sehr angetan von Medium.com. Zwar ist es noch in einer geschlossenen Beta-Phase, aber das, was ich bislang darüber gesehen und gelesen habe, überzeugt mich. Ein sehr schönes, einfaches Interface kombiniert mit hochwertigen Textbeiträgen für alle Leute, für die 140 Zeichen bei Twitter zu wenig sind.
Noch einfacher - dafür etwas weniger optisch ansprechend - ist das neue Projekt sloblog.io von Hendrik Mans. Einfach anmelden, schreiben, fertig.
Genau solche Systeme braucht es.
Mein Traum wäre es daher, wenn wir, die technischen Vordenker im WWW, in Zukunft weniger über die Nutzung eigener Blogs diskutieren würden und stattdessen viel mehr unser eigenes technisches Können nutzen und auf Basis solcher Systeme als kleine Verleger agieren würden.
Ich träume von lauter kleinen Sloblogs zu jeweils einem kleinen spezifischen Themengebieten, bei denen jeder Interessierte eigenen Content in wenigen Schritten beitragen und über Facebook/Twitter/Google verbreiten kann und bei denen der Verleger am Ende allein darüber entscheidet, ob der Beitrag über die Startseite, das Archiv oder gar nur über einen Link für jeden erreichbar ist. So könnten vielleicht qualitativ hochwertige Hotspots im WWW mit einem einfachen Zugang sowohl für Leser und als auch Verfasser entstehen.
Die Idee ist sicherlich nicht neu und in unterschiedlichen Ausprägungen wie etwas Gruppenblogs gibt es so etwas auch bereits schon. Aber die Komplexität ist zum einen einfach zu hoch und zum anderen ist deren Anzahl immer noch viel zu gering.
</description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://data.przepiorka.de/images/2013/01/26/2-5103b014ad2c3.jpg" /></p>
<p>Bereits im Verlauf der letzten 12 Monate hat sich angedeutet, dass Blogs langsam eine Renaissance erleben. Lang bewährte Blogs haben die Qualität der Beiträge erhöht, lang verschollene Blogs wurden glücklicherweise wiederbelebt und selbst im politischen Umfeld gibt es mittlerweile ein paar Perlen zu entdecken.</p>
<p>Anfang 2012 hatte mein RSS-Reader gefühlt nur noch 10 Blogs in der Liste, mittlerweile sind es wieder knapp 30. Eine gute Entwicklung. Und vielleicht lässt sich ja der eine oder andere überreden, wieder mehr zu bloggen bzw. damit anzufangen.</p>
<p>Insofern begrüße ich sehr den Aufruf von Johnny Haeusler in 2013 das Web zurückzuerobern und dafür mehr auf eigene Blogs zu setzen. Und auch wenn es berechtigte Einwände wie von Mathias Richel gibt, dass es vielleicht ganz so einfach dann doch nicht geht, freue ich mich über jeden Unterstützer des Aufrufs.</p>
<p>Allerdings kommt jetzt ein kleines "aber".</p>
<p>Wie schon Johnny Haeusler selbst in seinem Blogbeitrag geschrieben hat, ist es bis heute oft noch viel zu kompliziert selbst mit dem Bloggen zu starten. Das Installieren eines Blogs, das Verstehen des System, das Individualisieren des Äußeren und der Aufbau eines eigenen Lesernetzwerkes ist zwar deutlich einfacher geworden, dennoch stellt alles bis heute eine Hürde dar, die es für jeden Neuanfänger erst einmal zu überwinden gilt.</p>
<p>Auch das Argument, dass bei Facebook und Twitter viele gute Gedanken schnell in Vergessenheit geraten, wenn sie in der Chronik bzw. Timeline verschwinden lasse ich nicht so gelten. Jeder der mittlerweile seit einigen Jahren selbst bloggt, sollte schon bemerkt haben, dass jede noch so gute Kategorisierung und Verschlagwortung nicht hilft, die Übersicht in seinem eigenen Blog zu verlieren.</p>
<p>Ganz zu schweigen vom Problem, dass man ein eigenes Blog sehr schnell gelöscht hat und dass damit alle guten Beiträge, die man vielleicht selbst nicht mehr benötigt, für alle anderen ebenfalls verloren gehen. Der Mythos, dass das Internet nichts vergisst, stimmt einfach nicht. In den vergangen 12 Jahren habe ich sicherlich 10 Blogs angefangen und unterschiedlich intensiv betrieben. Gerade wenn ich die Anfangszeit berücksichtige, in der ich meine Diplomarbeit auf dem Blog vorbereitet habe, habe ich sicherlich einige hundert Blogbeiträge veröffentlicht, von denen einzelne mehr als 10.000 Seitenaufrufe hatten. Insgesamt sind heute aber vielleicht noch 50 im Netz zu finden. Mehr nicht. Alle anderen sind für immer und ewig verloren.</p>
<p>Trotz dieser kleinen "aber" bin ich in keiner Weise gegen Blogs. Ganz im Gegenteil. Sie sind deutlich besser als Facebook, Twitter oder Google Plus. Denn es ist einfach schön, im WWW eine Heimat zu haben, bei der man selbst die Spielregeln bestimmt.</p>
<p>Allerdings bin ich mir auch darüber im klaren, dass ich besonders privilegiert bin. Ich kann einen eigenen Server aufsetzen. Ich kann ein Blogsystem installieren, verstehen, individualisieren und nutzen. Wenn ich mag, kann ich mir sogar ein eigenes Blogsystem programmieren.</p>
<blockquote><p>
Insofern frage ich mich, ob es nicht auch einen Mittelweg zwischen Facebook/Google und einem eigenen Blog geben kann.</p></blockquote>
<p>Ich bin beispielsweise sehr angetan von Medium.com. Zwar ist es noch in einer geschlossenen Beta-Phase, aber das, was ich bislang darüber gesehen und gelesen habe, überzeugt mich. Ein sehr schönes, einfaches Interface kombiniert mit hochwertigen Textbeiträgen für alle Leute, für die 140 Zeichen bei Twitter zu wenig sind.</p>
<p>Noch einfacher - dafür etwas weniger optisch ansprechend - ist das neue Projekt sloblog.io von Hendrik Mans. Einfach anmelden, schreiben, fertig.</p>
<p>Genau solche Systeme braucht es.</p>
<p>Mein Traum wäre es daher, wenn wir, die technischen Vordenker im WWW, in Zukunft weniger über die Nutzung eigener Blogs diskutieren würden und stattdessen viel mehr unser eigenes technisches Können nutzen und auf Basis solcher Systeme als kleine Verleger agieren würden.</p>
<p>Ich träume von lauter kleinen Sloblogs zu jeweils einem kleinen spezifischen Themengebieten, bei denen jeder Interessierte eigenen Content in wenigen Schritten beitragen und über Facebook/Twitter/Google verbreiten kann und bei denen der Verleger am Ende allein darüber entscheidet, ob der Beitrag über die Startseite, das Archiv oder gar nur über einen Link für jeden erreichbar ist. So könnten vielleicht qualitativ hochwertige Hotspots im WWW mit einem einfachen Zugang sowohl für Leser und als auch Verfasser entstehen.</p>
<p>Die Idee ist sicherlich nicht neu und in unterschiedlichen Ausprägungen wie etwas Gruppenblogs gibt es so etwas auch bereits schon. Aber die Komplexität ist zum einen einfach zu hoch und zum anderen ist deren Anzahl immer noch viel zu gering.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Ein paar Empfehlungen für Manhattan</title>
<link>http://www.przepiorka.de/blog/ein-paar-empfehlungen-fuer-man/</link>
<pubDate>Tue, 01 Jan 2013 10:51:00 +0100</pubDate>
<guid>http://www.przepiorka.de/blog/ein-paar-empfehlungen-fuer-man/</guid>
<description>
Bei  ToKo und bei Frank gibt es jeweils eine wunderbare Zusammenstellung von Tips für eine Reise nach New York. Ein paar persönliche Empfehlungen kann ich jedoch unsortiert ergänzen.
Als Hotel kann ich das Cassa Hotel &amp;amp; Residences in Midtown empfehlen. Es ist noch relativ neu, hat schöne New York-typische Zimmer mit überwiegend guten Ausblicken auf das Empire State Building oder das Chrysler Building und liegt dabei sehr zentral. Das Rockefeller Center, Grand Central, Times Square - alles ist in 5-10 Minuten zu Fuß erreichbar.

Wenn man nicht viel Zeit hat und man muss sich entscheiden, welchen Blick man über New York genießen will, so ist Top of the Rock sehr empfehlenswert. Die Aussichtsplattform vom Rockefeller Center bietet einen grandiosen Blick über ganz Manhattan. Und es hat den Vorteil, dass man auf das Empire State Building schauen kann. Ich würde immer zweimal auf die Plattform fahren: einmal am frühen Morgen und dann noch einmal am frühen Abend. Dann sollte man an einem schönen Tag unbedingt auf den Sonnenuntergang warten und beobachten, wie langsam alle Lichter der Stadt angegehen. Aber Obacht! Am Wochenende fehlen einige Lichter in der Skyline, daher lieber Montags bis Donnerstags auf die Plattform fahren. Tickets kann man wunderbar vorab im Internet kaufen. Längere Wartezeiten entfallen so.

Der Klassiker ist jedoch der Besuch der Aussichtsplattform des Empire State Buildings. Genau genommen gibt es zwei. Es gibt einmal das Main Deck im 86. Stock, bei der man im Freien steht, und zum anderen das Top Deck im 102. Stock. Letztere befindet sich in der Spitze des Gebäudes, ist knapp 30 Quadratmeter groß und man durch die alten Scheiben eher schlecht als recht sehen. Das Geld kann man sich sparen. Insgesamt ist der Blick meiner Meinung nach weniger gut als beim Rockefeller Center. In Richtung Süden gibt es kaum etwas in unmittelbarer Nähe zu sehen, in Richtung Norden kann man den Central Park nur erahnen. Aber es ist eben das Empire State Building. So oder so. Einen Blick in die Lobby sollte man unbedingt werden.
Eine Aussichtsplattform für das Chrysler Building gibt es übrigens nicht. Die Lobby kann man allerdings besuchen.

Die Grand Central Station lohnt sich besonders am frühen Morgen, wenn hunderte Züge im Minutentakt tausende Pendler ausspucken. Ein sehr interessantes Erlebnis.
Bei der Gelegenheit kann man in der Grand Central Station auch direkt wunderbar frühstücken. Der Name des Restaurants ist mir leider entfallen. Aber wenn man von der großen Halle der Grand Central Station die Rolltreppen in Richtung MetLife Building hochfährt und die rechte Passage nimmt, stößt man direkt drauf. Wahrscheinlich gibt es noch dutzende andere Restaurants mit klassischem amerikanischen Frühstück. Aber die Pancakes mit Sirup oder Rühreier mit Speck und Kartoffeln kann ich hier echt empfehlen.
Ansonsten sind auch die Filialen von Pret a Manger für das Essen zwischendurch empfehlen. Die Kette wirbt damit, dass alle Bestandteile der Sandwiches ohne jegliche Zusatzstoffe und frisch sind. Alle Sandwiches werden am Tag des Verkaufs frisch zubereitet und sind echt bezahlbar. 
Wunderbare Steaks kann bei Gallagher essen. Mit rund 45 Dollar für das Fleisch sind sie alles andere als günstig, aber sie sind es auch jeden Cent wert. Jedes Steak danach hat es schwer. Ich würde immer unter der Woche Abends einen Tisch reservieren, wenn Banker nach der Arbeit dort zu Abend essen. Dann ist aber ein Jackett Pflicht. Am Wochenende geht es auch ohne. Als Alternative bietet sich das The Benjamin. Ich war selbst nicht da gewesen, aber laut Hotel sind dort die Preise und die Qualität gleich wie im Gallaghers. Allerdings wird hier ein jüngeres Publikum angesprochen. Ein Jackett ist dennoch empfehlenswert.
Das Rockefeller Center lohnt sich nicht nur wegen der Aussichtsplattform oder - wenn es jahreszeitlich passt - wegen der Eisbahn davor. Hinter der berühmten Prometheus-Statue befindet sich eine kleine Shopping-Galerie. Hier kann man u.a. noch einen klassischen Schuhputz-Salon finden, zwei Verkaufsstellen mit ansprechenden Postkarten und eine US Post-Filiale.

Die 5th Avenue sollte man einmal von der Grand Central Station bis zum Central Park hoch und auf der anderen Straßenseite wieder runterlaufen. Alle wichtigen Geschäfte finden sich hier. Wer auf Hollister oder Abercrombie &amp;amp; Fitch steht, sollte sich in beiden Läden eindecken. Die Preise sind im Vergleich zu Europa nahezu lächerlich.
Ein Highlight auf der 5th Avenue ist sicherlich der gläserne Apple Store. Hier findet man - wie eigentlich in jedem Apple Store - auch kostenloses Internet in einer sehr guten Geschwindigkeit.
Auch wenn auf der 5th Avenue alle wichtigen Länden zu finden sind, die richtig tollen Läden sind erst auf der Lexington Avenue sowie Madison Avenue ab der 58. Straße. Ein Vorteil dieser Ecke ist, dass man seine Kreditkarte stets in der Hosentasche lassen kann, weil nahezu alles unbezahlbar ist. Wenn gerade Sale ist, kann sich ein Besuch bei Bloomingdales dennoch lohnen.
In der Nähe von Bloomingdales findet sich auch die Roosevelt Island Tram Station. Mit einer Seilbahn kann man hier für zwei Dollar über den East River hinweg auf Roosevelt Island fahren und von dort aus die Aussicht auf Manhattan - insbesondere das UNO-Gebäude - genießen.
Den Weg zur UNO lohnt sich nicht besonders. Das Viertel darum sowie die UNO an sich sind mittlerweile ziemlich heruntergekommen und werden aktuell erst wieder aufgepeppt. 
Den schönsten Blick aus dem Central Park heraus auf die Skyline Midtowns gibt es meiner Meinung nach auf Höhe des Central Park Zoos über die Trump Eiskunstlaufbahn hinweg. 
Den Weg hoch zu Strawberry Fields, unweit des Dakota Buildings, vor dem John Lennon einem Attentat zum Opfer fiel, kann man sich sparen. Sofern man nicht gerade Fan ist. Falls man dennoch den Ort besuchen sollte, lohnt sich ein kleiner Abstecher in Richtung Westen zum Lincoln Center. Hier gibt es ein paar nette, einfache Restaurant.
Zwar ist es nicht jedermanns Sache, aber mir hat die Bootstour mit der Circle Line viel Spaß bereitet. Es gibt unterschiedliche Touren. Alle starten an der 42. Straße westlich. Die längste Tour dauert rund 3 Stunden und geht einmal komplett um Manhattan herum. Allein wegen den unterschiedlichen Brücken und den anderen Einblicken lohnt sich die Fahrt sehr. Eine kürzere Variante ist nur die Fahrt um die Südspitze, welche aber auch ein Erlebnis darstellt. Die kürzeste Fahrt, nur zur Freiheitsstatue und zurück, sollte man dagegen lieber nicht in Anspruch nehmen.

Persönlich finde ich es schöner, ab dem Battery Park mit der Statue Cruises zur Freiheitsstatue zu fahren und auf dem Rückweg kurz auf Ellis Island vorbeischauen. Leider merkt man gerade hier, dass öffentliche Gelder in den USA immer knapper werden. Aber der Blick von Ellis Island auf Lower Manhattan ist einfach genial.
Alternativ ist auch der Blick von Governors Island empfehlenswert. Mein Favorit ist jedoch Ellis Island.
In der Nähe des Battery Parks befindet sich auch das 9/11 Memorial. Wie bei den meisten Attraktionen in New York kann man hier Tickets bereits im Vorfeld bestellen. Die Tickets sind stets kostenlos, sind aber an einen Tag sowie Uhrzeit gebunden. Kommt man deutlich zu spät oder zu früh, hat man Pech. Vor Ort kann man auch Tickets im Shop besorgen. Dieser liegt jedoch deutlich abseits des eigentlichen Eingangs. Ich persönlich habe selten so eine gelungene Gedenkstätte gesehen, wie das 9/11 Memorial. Ein Besuch ist echt empfehlenswert. Wer allerdings Angst vor langen Schlangen und dutzenden stark bewaffneten Aufsehern hat, sollte den Ort lieber meiden.
Früher konnte man direkt vom nördlichen Turm des World Trade Centers in den Winter Garden des World Financial Centers gehen. Heute muss man einen kleinen Umweg in Kauf nehmen. Gerade an schönen Tagen lohnt es sich aber, da man am Fuße des Atriums an einem kleinem Yachthafen gemütlich etwas trinken und die Abendsonne genießen kann.
Nicht verpassen sollte man, einmal über die Brooklyn Bridge gegangen zu sein. Für mich jedes Mal ein besonderes Erlebnis. Um die Brücke in voller Länge betrachten zu können, eignet sich der Brooklyn Bridge Park sowie Pier 17. Für schöne Fotos sind der Sonnenaufgang sowie der späte Abend besonders geeignet.

Sofern man Freude am Schlendern und Entdecken hat, sollte man für Little Italy, Chinatown und Soho einen ganzen Tag einplanen. Besonders geeignet scheint mir der Samstag, da regelmäßig ganze Straßenzüge gesperrt sind, so dass auf der Straße spazieren gehen kann. Neben der 5th Avenue bietet sich gerade Soho für's Shopping an. Die Geschäfte sind ähnlich, allerdings teilweise günstiger und sprechen ein deutlich jüngeres Publikum an.

Vor einigen Jahren für Touristen noch völlig undenkbar, kann ich heute jedem die U-Bahn empfehlen. Im Gegensatz zu Taxis und Bussen ist die U-Bahn ein schnelles, preiswertes Fortbewegungsmittel rund um die Uhr.
Auch wenn das Flatiron Building etwas abseits aller Touristen-Wege liegt, lohnt sich der Abstecher. Der District wurde in den letzen Jahren deutlich von den Anwohnern aufgewertet, so sind beispielsweise rund um das Flatiron einige Straßen für den Verkehr gesperrt. Zudem gibt es kostenloses WLAN.
Ein Abstecher in das größte Kaufhaus von New York, dem Macy's, lohnt sich immer. Innerhalb eines ganzen Blocks findet man eigentlich alles, was das Herz begehrt zu normalen US-Preisen. Für Touristen besonders interessant ist, dass man beim Kundencenter bei Vorlage des Reisepasses einen Coupon bekommt, der in etwa der örtlichen Steuer entspricht.
Generell sollte man bei allen Preisen in Geschäften aufpassen. Sie beinhalten nie die örtliche Steuer.

Zu guter Letzt kann ich allen netz-affinen Menschen den Besuch der New York Public Libary empfehlen. Das Gebäude ist imposant, der Umgang mit Büchern sowie den neuen Medien ebenso. Das es hier kostenloses WLAN gibt, dürfte dann auch keinen mehr überraschen. Vor einem der beiden großen Lesesälen befindet sich übrigens in einer Vitrine eine echte Lutherbibel. Sehr beeindruckend!
Weitere Bilder von meinem letzten Trip nach New York gibt es übrigens hier.
</description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://data.przepiorka.de/images/2013/01/26/2-5103a8f64cefb.jpg" /></p>
<p>Bei <a href="http://www.tokography.com/2012/12/new-york-faq/"> ToKo</a> und bei <a href="http://blog.hildwin.de/2012/12/28/nyc2013/">Frank</a> gibt es jeweils eine wunderbare Zusammenstellung von Tips für eine Reise nach New York. Ein paar persönliche Empfehlungen kann ich jedoch unsortiert ergänzen.</p>
<p>Als Hotel kann ich das <a href="http://www.cassahotelny.com">Cassa Hotel &amp; Residences</a> in Midtown empfehlen. Es ist noch relativ neu, hat schöne New York-typische Zimmer mit überwiegend guten Ausblicken auf das Empire State Building oder das Chrysler Building und liegt dabei sehr zentral. Das Rockefeller Center, Grand Central, Times Square - alles ist in 5-10 Minuten zu Fuß erreichbar.</p>
<p><img src="http://tzwaen.com/data/images/2013/01/01/2-50e3128439d42.jpg" class="align_center" /></p>
<p>Wenn man nicht viel Zeit hat und man muss sich entscheiden, welchen Blick man über New York genießen will, so ist <a href="http://www.topoftherocknyc.com">Top of the Rock</a> sehr empfehlenswert. Die Aussichtsplattform vom Rockefeller Center bietet einen grandiosen Blick über ganz Manhattan. Und es hat den Vorteil, dass man auf das Empire State Building schauen kann. Ich würde immer zweimal auf die Plattform fahren: einmal am frühen Morgen und dann noch einmal am frühen Abend. Dann sollte man an einem schönen Tag unbedingt auf den Sonnenuntergang warten und beobachten, wie langsam alle Lichter der Stadt angegehen. Aber Obacht! Am Wochenende fehlen einige Lichter in der Skyline, daher lieber Montags bis Donnerstags auf die Plattform fahren. Tickets kann man wunderbar vorab im Internet kaufen. Längere Wartezeiten entfallen so.</p>
<p><img src="http://tzwaen.com/data/images/2013/01/01/2-50e31252430d8.jpg" class="align_center" /></p>
<p>Der Klassiker ist jedoch der Besuch der Aussichtsplattform des <a href="http://www.esbnyc.com">Empire State Buildings</a>. Genau genommen gibt es zwei. Es gibt einmal das Main Deck im 86. Stock, bei der man im Freien steht, und zum anderen das Top Deck im 102. Stock. Letztere befindet sich in der Spitze des Gebäudes, ist knapp 30 Quadratmeter groß und man durch die alten Scheiben eher schlecht als recht sehen. Das Geld kann man sich sparen. Insgesamt ist der Blick meiner Meinung nach weniger gut als beim Rockefeller Center. In Richtung Süden gibt es kaum etwas in unmittelbarer Nähe zu sehen, in Richtung Norden kann man den Central Park nur erahnen. Aber es ist eben das Empire State Building. So oder so. Einen Blick in die Lobby sollte man unbedingt werden.</p>
<p>Eine Aussichtsplattform für das Chrysler Building gibt es übrigens nicht. Die Lobby kann man allerdings besuchen.</p>
<p><img src="http://tzwaen.com/data/images/2013/01/01/2-50e311ead8aaa.jpg" class="align_center" /></p>
<p>Die Grand Central Station lohnt sich besonders am frühen Morgen, wenn hunderte Züge im Minutentakt tausende Pendler ausspucken. Ein sehr interessantes Erlebnis.</p>
<p>Bei der Gelegenheit kann man in der Grand Central Station auch direkt wunderbar frühstücken. Der Name des Restaurants ist mir leider entfallen. Aber wenn man von der großen Halle der Grand Central Station die Rolltreppen in Richtung MetLife Building hochfährt und die rechte Passage nimmt, stößt man direkt drauf. Wahrscheinlich gibt es noch dutzende andere Restaurants mit klassischem amerikanischen Frühstück. Aber die Pancakes mit Sirup oder Rühreier mit Speck und Kartoffeln kann ich hier echt empfehlen.</p>
<p>Ansonsten sind auch die Filialen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pret_a_Manger">Pret a Manger</a> für das Essen zwischendurch empfehlen. Die Kette wirbt damit, dass alle Bestandteile der Sandwiches ohne jegliche Zusatzstoffe und frisch sind. Alle Sandwiches werden am Tag des Verkaufs frisch zubereitet und sind echt bezahlbar. </p>
<p>Wunderbare Steaks kann bei <a href="http://www.gallaghersnysteakhouse.com">Gallagher</a> essen. Mit rund 45 Dollar für das Fleisch sind sie alles andere als günstig, aber sie sind es auch jeden Cent wert. Jedes Steak danach hat es schwer. Ich würde immer unter der Woche Abends einen Tisch reservieren, wenn Banker nach der Arbeit dort zu Abend essen. Dann ist aber ein Jackett Pflicht. Am Wochenende geht es auch ohne. Als Alternative bietet sich das <a href="http://benjaminnyc.com/media/benjaminsteakhouse.html">The Benjamin</a>. Ich war selbst nicht da gewesen, aber laut Hotel sind dort die Preise und die Qualität gleich wie im Gallaghers. Allerdings wird hier ein jüngeres Publikum angesprochen. Ein Jackett ist dennoch empfehlenswert.</p>
<p>Das Rockefeller Center lohnt sich nicht nur wegen der Aussichtsplattform oder - wenn es jahreszeitlich passt - wegen der Eisbahn davor. Hinter der berühmten Prometheus-Statue befindet sich eine kleine Shopping-Galerie. Hier kann man u.a. noch einen klassischen Schuhputz-Salon finden, zwei Verkaufsstellen mit ansprechenden Postkarten und eine US Post-Filiale.</p>
<p><img src="http://tzwaen.com/data/images/2013/01/01/2-50e3143bda2fb.jpg" class="align_center" /></p>
<p>Die 5th Avenue sollte man einmal von der Grand Central Station bis zum Central Park hoch und auf der anderen Straßenseite wieder runterlaufen. Alle wichtigen Geschäfte finden sich hier. Wer auf <a href="http://hollisterco.com">Hollister</a> oder <a href="http://abercrombie.com/">Abercrombie &amp; Fitch</a> steht, sollte sich in beiden Läden eindecken. Die Preise sind im Vergleich zu Europa nahezu lächerlich.</p>
<p>Ein Highlight auf der 5th Avenue ist sicherlich der gläserne Apple Store. Hier findet man - wie eigentlich in jedem Apple Store - auch kostenloses Internet in einer sehr guten Geschwindigkeit.</p>
<p>Auch wenn auf der 5th Avenue alle wichtigen Länden zu finden sind, die richtig tollen Läden sind erst auf der Lexington Avenue sowie Madison Avenue ab der 58. Straße. Ein Vorteil dieser Ecke ist, dass man seine Kreditkarte stets in der Hosentasche lassen kann, weil nahezu alles unbezahlbar ist. Wenn gerade Sale ist, kann sich ein Besuch bei <a href="http://www.bloomingdales.com">Bloomingdales</a> dennoch lohnen.</p>
<p>In der Nähe von Bloomingdales findet sich auch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Roosevelt_Island_Tramway">Roosevelt Island Tram Station</a>. Mit einer Seilbahn kann man hier für zwei Dollar über den East River hinweg auf Roosevelt Island fahren und von dort aus die Aussicht auf Manhattan - insbesondere das UNO-Gebäude - genießen.</p>
<p>Den Weg zur UNO lohnt sich nicht besonders. Das Viertel darum sowie die UNO an sich sind mittlerweile ziemlich heruntergekommen und werden aktuell erst wieder aufgepeppt. </p>
<p>Den schönsten Blick aus dem Central Park heraus auf die Skyline Midtowns gibt es meiner Meinung nach auf Höhe des Central Park Zoos über die <a href="http://www.wollmanskatingrink.com">Trump Eiskunstlaufbahn</a> hinweg. </p>
<p>Den Weg hoch zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Strawberry_Field">Strawberry Fields</a>, unweit des Dakota Buildings, vor dem John Lennon einem Attentat zum Opfer fiel, kann man sich sparen. Sofern man nicht gerade Fan ist. Falls man dennoch den Ort besuchen sollte, lohnt sich ein kleiner Abstecher in Richtung Westen zum Lincoln Center. Hier gibt es ein paar nette, einfache Restaurant.</p>
<p>Zwar ist es nicht jedermanns Sache, aber mir hat die Bootstour mit der <a href="http://www.circleline42.com/">Circle Line</a> viel Spaß bereitet. Es gibt unterschiedliche Touren. Alle starten an der 42. Straße westlich. Die längste Tour dauert rund 3 Stunden und geht einmal komplett um Manhattan herum. Allein wegen den unterschiedlichen Brücken und den anderen Einblicken lohnt sich die Fahrt sehr. Eine kürzere Variante ist nur die Fahrt um die Südspitze, welche aber auch ein Erlebnis darstellt. Die kürzeste Fahrt, nur zur Freiheitsstatue und zurück, sollte man dagegen lieber nicht in Anspruch nehmen.</p>
<p><img src="http://tzwaen.com/data/images/2013/01/01/2-50e3123028cef.jpg" class="align_center" /></p>
<p>Persönlich finde ich es schöner, ab dem Battery Park mit der <a href="http://www.statuecruises.com">Statue Cruises</a> zur Freiheitsstatue zu fahren und auf dem Rückweg kurz auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ellis_Island">Ellis Island</a> vorbeischauen. Leider merkt man gerade hier, dass öffentliche Gelder in den USA immer knapper werden. Aber der Blick von Ellis Island auf Lower Manhattan ist einfach genial.</p>
<p>Alternativ ist auch der Blick von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Governors_Island">Governors Island</a> empfehlenswert. Mein Favorit ist jedoch Ellis Island.</p>
<p>In der Nähe des Battery Parks befindet sich auch das <a href="http://www.911memorial.org">9/11 Memorial</a>. Wie bei den meisten Attraktionen in New York kann man hier Tickets bereits im Vorfeld bestellen. Die Tickets sind stets kostenlos, sind aber an einen Tag sowie Uhrzeit gebunden. Kommt man deutlich zu spät oder zu früh, hat man Pech. Vor Ort kann man auch Tickets im Shop besorgen. Dieser liegt jedoch deutlich abseits des eigentlichen Eingangs. Ich persönlich habe selten so eine gelungene Gedenkstätte gesehen, wie das 9/11 Memorial. Ein Besuch ist echt empfehlenswert. Wer allerdings Angst vor langen Schlangen und dutzenden stark bewaffneten Aufsehern hat, sollte den Ort lieber meiden.</p>
<p>Früher konnte man direkt vom nördlichen Turm des World Trade Centers in den <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Winter_Garden_Atrium">Winter Garden</a> des World Financial Centers gehen. Heute muss man einen kleinen Umweg in Kauf nehmen. Gerade an schönen Tagen lohnt es sich aber, da man am Fuße des Atriums an einem kleinem Yachthafen gemütlich etwas trinken und die Abendsonne genießen kann.</p>
<p>Nicht verpassen sollte man, einmal über die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brooklyn_Bridge">Brooklyn Bridge</a> gegangen zu sein. Für mich jedes Mal ein besonderes Erlebnis. Um die Brücke in voller Länge betrachten zu können, eignet sich der <a href="http://www.brooklynbridgepark.org">Brooklyn Bridge Park</a> sowie <a href="http://www.arizonas-world.de/html/new_york_city_-_pier__17_-_bro.html">Pier 17</a>. Für schöne Fotos sind der Sonnenaufgang sowie der späte Abend besonders geeignet.</p>
<p><img src="http://tzwaen.com/data/images/2013/01/01/2-50e312e37e210.jpg" class="align_center" /></p>
<p>Sofern man Freude am Schlendern und Entdecken hat, sollte man für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Little_Italy_(New_York_City)">Little Italy</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chinatown_(New_York_City)">Chinatown</a> und <a href="http://www.sohonyc.com">Soho</a> einen ganzen Tag einplanen. Besonders geeignet scheint mir der Samstag, da regelmäßig ganze Straßenzüge gesperrt sind, so dass auf der Straße spazieren gehen kann. Neben der 5th Avenue bietet sich gerade Soho für's Shopping an. Die Geschäfte sind ähnlich, allerdings teilweise günstiger und sprechen ein deutlich jüngeres Publikum an.</p>
<p><img src="http://tzwaen.com/data/images/2013/01/01/2-50e3129b58ef9.jpg" class="align_center" /></p>
<p>Vor einigen Jahren für Touristen noch völlig undenkbar, kann ich heute jedem die U-Bahn empfehlen. Im Gegensatz zu Taxis und Bussen ist die U-Bahn ein schnelles, preiswertes Fortbewegungsmittel rund um die Uhr.</p>
<p>Auch wenn das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flatiron_Building">Flatiron Building</a> etwas abseits aller Touristen-Wege liegt, lohnt sich der Abstecher. Der <a href="http://www.flatironbid.org/index.php">District</a> wurde in den letzen Jahren deutlich von den Anwohnern aufgewertet, so sind beispielsweise rund um das Flatiron einige Straßen für den Verkehr gesperrt. Zudem gibt es kostenloses WLAN.</p>
<p>Ein Abstecher in das größte Kaufhaus von New York, dem <a href="http://www.macys.com">Macy's</a>, lohnt sich immer. Innerhalb eines ganzen Blocks findet man eigentlich alles, was das Herz begehrt zu normalen US-Preisen. Für Touristen besonders interessant ist, dass man beim Kundencenter bei Vorlage des Reisepasses einen Coupon bekommt, der in etwa der örtlichen Steuer entspricht.</p>
<p>Generell sollte man bei allen Preisen in Geschäften aufpassen. Sie beinhalten nie die örtliche Steuer.</p>
<p><img src="http://tzwaen.com/data/images/2013/01/01/2-50e311fe2eeee.jpg" class="align_center" /></p>
<p>Zu guter Letzt kann ich allen netz-affinen Menschen den Besuch der <a href="http://www.nypl.org">New York Public Libary</a> empfehlen. Das Gebäude ist imposant, der Umgang mit Büchern sowie den neuen Medien ebenso. Das es hier kostenloses WLAN gibt, dürfte dann auch keinen mehr überraschen. Vor einem der beiden großen Lesesälen befindet sich übrigens in einer Vitrine eine echte Lutherbibel. Sehr beeindruckend!</p>
<p>Weitere Bilder von meinem letzten Trip nach New York gibt es übrigens <a href="http://www.przepiorka.de/blog/new-york-2012/">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Tagging? Das war einmal.</title>
<link>http://www.przepiorka.de/blog/tagging-das-war-einmal/</link>
<pubDate>Mon, 31 Dec 2012 00:57:00 +0100</pubDate>
<guid>http://www.przepiorka.de/blog/tagging-das-war-einmal/</guid>
<description>
Einer meiner am meisten gelesenen Texte hier auf der Website ist  Tagging - Schlagwörter erobern das Internet. Ich habe den Text vor 7 Jahren in Vorbereitung auf eine damals geplante Doktorarbeit geschrieben. Die Verwendung von Tags war das zentrale, zusammenhaltende Element meiner Idee von Wissensmanagement auf Basis des Web 2.0.
Mittlerweile sehe ich Tagging deutlich kritischer. Ich habe Tags in vielen eigenen Projekten eingesetzt und in noch mehr Web-Diensten wie del.ico.us, Pocket, etc selbst verwendet. Aber wenn ich ehrlich bin, haben sie mir bislang nie irgendetwas gebracht. Das freie Wählen von beschreibenden Wörtern half mir nur im Moment des Speicherns von einem neuen Inhalt, da ich weniger intensiv über die Einordnung in eine eindeutige, vordefinierte Kategorie nachdenken musste. Die Folge ist stets ein Wildwuchs an Tags, der immer zu einem Zeitpunkt führt, ab dem Tags beim Wiederfinden von archivierten Inhalten mehr schaden als nutzen.
Mir wurde dies erst vor ein paar Tagen wieder einmal bewusst, als ich gemeinsam mit einem Kunden über den anstehenden Relaunch seiner Website sprach. Dort kann man mit Hilfe eines einfachen Editors beliebige Formulare erzeugen und in ein Verzeichnis mittels Kategorien und Tags einordnen. Nach rund 15 Monaten gibt es neben den 40 vordefinierten Kategorien mittlerweile über 2000 unterschiedliche Tags. Davon aufgerüttelt habe ich bei einem internen Projekt eines anderen Kunden nachgeschaut. Dort sind es bei rund 10.000 Datensätze rund 7.000 unterschiedliche Tags. 
Wer will da den Überblick behalten und noch einen Nutzen rausziehen? Die Lösung kann ja nicht sein, dass man immer noch die 100 meist genutzt Tags anzeigt.
Die Verwendung von Tags erfordert Disziplin. Und erst recht wenn mehrere Personen in einem gemeinsamen Projekt die gleiche Disziplin an den Tag legen müssen, ist die Nutzung von Tags früher oder später zum Scheitern verurteilt.
Eine ordentliche Suchfunktion mit Type-Ahead-Funktion kann meiner Meinung nach in den meisten Fällen mittlerweile deutlich mehr Nutzen bringen.
Aus diesem Grund habe ich heute auch angefangen, jeglichen Code rund um das Tagging aus meinem Content-Management-System zu entfernen. Ich werde mich dafür mehr mit intelligenten Suchalgorithmen beschäftigen.
Nur das Design von Tagclouds finde ich immer noch nützlich. Aber diese kann man ja auch auf Basis von Kategorien erzeugen ;-)
</description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://data.przepiorka.de/images/2013/01/26/2-5103c1b40ec08.jpg" /></p>
<p>Einer meiner am meisten gelesenen Texte hier auf der Website ist  <a href="http://tzwaen.com/publikationen/tagging-schlagwoerter/">Tagging - Schlagwörter erobern das Internet</a>. Ich habe den Text vor 7 Jahren in Vorbereitung auf eine damals geplante Doktorarbeit geschrieben. Die Verwendung von Tags war das zentrale, zusammenhaltende Element meiner Idee von <a href="http://tzwaen.com/publikationen/wissensmanagement-web20/">Wissensmanagement auf Basis des Web 2.0</a>.</p>
<p>Mittlerweile sehe ich Tagging deutlich kritischer. Ich habe Tags in vielen eigenen Projekten eingesetzt und in noch mehr Web-Diensten wie del.ico.us, Pocket, etc selbst verwendet. Aber wenn ich ehrlich bin, haben sie mir bislang nie irgendetwas gebracht. Das freie Wählen von beschreibenden Wörtern half mir nur im Moment des Speicherns von einem neuen Inhalt, da ich weniger intensiv über die Einordnung in eine eindeutige, vordefinierte Kategorie nachdenken musste. Die Folge ist stets ein Wildwuchs an Tags, der immer zu einem Zeitpunkt führt, ab dem Tags beim Wiederfinden von archivierten Inhalten mehr schaden als nutzen.</p>
<p>Mir wurde dies erst vor ein paar Tagen wieder einmal bewusst, als ich gemeinsam mit einem Kunden über den anstehenden Relaunch seiner <a href="https://formular.io/">Website</a> sprach. Dort kann man mit Hilfe eines einfachen Editors beliebige Formulare erzeugen und in ein <a href="https://formular.io/verzeichnis/">Verzeichnis</a> mittels Kategorien und Tags einordnen. Nach rund 15 Monaten gibt es neben den 40 vordefinierten Kategorien mittlerweile über 2000 unterschiedliche Tags. Davon aufgerüttelt habe ich bei einem internen Projekt eines anderen Kunden nachgeschaut. Dort sind es bei rund 10.000 Datensätze rund 7.000 unterschiedliche Tags. </p>
<p>Wer will da den Überblick behalten und noch einen Nutzen rausziehen? Die Lösung kann ja nicht sein, dass man immer noch die 100 meist genutzt Tags anzeigt.</p>
<p>Die Verwendung von Tags erfordert Disziplin. Und erst recht wenn mehrere Personen in einem gemeinsamen Projekt die gleiche Disziplin an den Tag legen müssen, ist die Nutzung von Tags früher oder später zum Scheitern verurteilt.</p>
<p>Eine ordentliche Suchfunktion mit Type-Ahead-Funktion kann meiner Meinung nach in den meisten Fällen mittlerweile deutlich mehr Nutzen bringen.</p>
<p>Aus diesem Grund habe ich heute auch angefangen, jeglichen Code rund um das Tagging aus meinem Content-Management-System zu entfernen. Ich werde mich dafür mehr mit intelligenten Suchalgorithmen beschäftigen.</p>
<p>Nur das Design von Tagclouds finde ich immer noch nützlich. Aber diese kann man ja auch auf Basis von Kategorien erzeugen ;-)</p>
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<title>Die neue A-Klasse</title>
<link>http://www.przepiorka.de/blog/die-neue-a-klasse/</link>
<pubDate>Tue, 04 Dec 2012 01:40:00 +0100</pubDate>
<guid>http://www.przepiorka.de/blog/die-neue-a-klasse/</guid>
<description>
Das erste Auto, welches komplett eigenständig bezahlt und nach den eigenen Wünschen gefertigt wurde, ist meiner Meinung nach etwas ganz besonderes. Insofern freue ich mich wie ein kleines Kind, dass meine neue A-Klasse seit ein paar Tagen vor meiner Haustür steht und darauf wartet, von mir gefahren zu werden. Und ich muss zugeben, mir macht das auch unerwartet viel Spaß.
Denn die Erneuerung der A-Klasse ist meiner Meinung nach rundum gelungen. Das neue sportliche Äußere erinnert in keiner Weise mehr als an das frühere Renterkonzept. Das wertige Innere überzeugt dagegen mit kleinen Details. Sowohl im Design als auch in der Haptik ist nahezu konkurrenzlos in der Fahrzeugkategorie. Sicherlich ist die A-Klasse alles andere als preiswert, aber dafür ist sie jeden Cent auch wert. 
Einem Vergleich mit dem 1er BMW oder dem Audi A3 muss sich der neue &quot;Baby-Benz&quot; nicht scheuen. Ganz im Gegenteil ...


</description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://data.przepiorka.de/images/2013/01/26/2-5103c23ad8698.jpg" /></p>
<p>Das erste Auto, welches komplett eigenständig bezahlt und nach den eigenen Wünschen gefertigt wurde, ist meiner Meinung nach etwas ganz besonderes. Insofern freue ich mich wie ein kleines Kind, dass meine neue A-Klasse seit ein paar Tagen vor meiner Haustür steht und darauf wartet, von mir gefahren zu werden. Und ich muss zugeben, mir macht das auch unerwartet viel Spaß.</p>
<p>Denn die Erneuerung der A-Klasse ist meiner Meinung nach rundum gelungen. Das neue sportliche Äußere erinnert in keiner Weise mehr als an das frühere Renterkonzept. Das wertige Innere überzeugt dagegen mit kleinen Details. Sowohl im Design als auch in der Haptik ist nahezu konkurrenzlos in der Fahrzeugkategorie. Sicherlich ist die A-Klasse alles andere als preiswert, aber dafür ist sie jeden Cent auch wert. </p>
<p>Einem Vergleich mit dem 1er BMW oder dem Audi A3 muss sich der neue "Baby-Benz" nicht scheuen. Ganz im Gegenteil ...</p>
<div style="text-align:center; margin: 10px 0 20px 0;"><img src="http://tzwaen.com/data/images/2012/12/04/2-50bd48a058cc7.jpg" style="margin-right: 75px; border: none;" /><img src="http://tzwaen.com/data/images/2012/12/04/2-50bd48dcadeb4.jpg" />
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<title>New York 2012</title>
<link>http://www.przepiorka.de/blog/new-york-2012-1/</link>
<pubDate>Tue, 19 Jun 2012 02:49:00 +0200</pubDate>
<guid>http://www.przepiorka.de/blog/new-york-2012-1/</guid>
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<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://data.przepiorka.de/images/2013/01/20/2-50fc08f998ab3.pic.jpg" class="align_center" /></p>
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